Religion durch Klassenfahrten aufleben lassen

busfahrt-klassenfahrtDer Fachbereich Religion ist in vielen Schulen sehr schwierig zu unterrichten. Dies hat vielleicht mit der allgemeinen Glaubenseinstellung der jungen Menschen zu tun. Viele Jugendliche gehen nicht regelmäßig in die Kirche. Wenn sie dann in die Kirche gehen, ist dies mehr oder weniger ein reiner Pflichtgang, der sich eben an Festen wie Weihnachten oder Ostern gehört. Hierbei kann man den jungen Menschen oft gar keinen Vorwurf machen, dass es in vielen Fällen mit der Erziehung der Eltern zusammenhängt, wie die Kinder dem Thema Glauben und Religion eingestellt sind.

In den Schulen geht der Trend immer mehr weg von der traditionellen Religion. Dies kann in Bezug auf die Fächerwahl nachgewiesen werden. So stieg die Anzahl derer, die weder evangelische noch katholische Religion als Fach wählen auf das Doppelte an. Anstelle dessen wird das Unterrichtsfach Ethik gewählt, das einen Zulauf wie noch nie zuvor erfahren hat.

Im Grunde genommen ist es schade, dass viele Jugendliche nicht mehr den Weg zum Glauben finden. Oft ist es allerdings kein Wunder, denn nicht nur Eltern sind teilweise an dieser Entwicklung schuld, sondern auch die Religionslehrer und der Lehrplan sind dafür verantwortlich, dass die junge Menschen kaum noch für das Fach begeistern können. Der Stoff ist meist sehr trocken gehalten, sodass Jugendliche nur schwer einen Zugang dazu finden.

Klassen Fahrten nach Jerusalem, das war der Name eines Projekts, das ein Religionslehrer gestartet hat, um den Unterricht im Fach Religion anschaulicher zu gestalten. Er ist mit seiner Klasse dorthin gereist, sodass sie sich vor Ort die Plätze vieler Bibelstellen anschauen konnten. Die Reaktionen auf diese Klassenfahrt waren fantastisch und die Schüler haben es allesamt genossen, auf diese Reise zu gehen. Dies Art von Projekten müsste nun häufiger unternommen werden, womit vielleicht sogar das Fach Religion wieder einen Aufschwung erfahren könnte.

Bild: Rainer Sturm  / pixelio.de

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